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Spülbecken
Spülbecken
Das Spülbecken zählt zu den Bauteilen einer Küche, die Sie mehrmals am Tag benutzen. Sie waschen dort Gemüse, füllen Töpfe und spülen Geschirr von Hand, das nicht in die Maschine passt. Ein Spülbecken muss deshalb Wasser, Hitze und Reinigungsmittel jahrelang standhalten und dabei zum Rest der Küche passen. Material, Größe und Einbauart bestimmen gemeinsam, wie angenehm die Arbeit am Becken später ausfällt. Wir beraten Sie bei Küchen Michaelis in Schönefeld zu Material, Einbauart und Beckenzahl, damit die Spüle zu Ihrem Grundriss und zu Ihren Gewohnheiten passt.
Termin vereinbarenEdelstahl
Edelstahl ist das am weitesten verbreitete Material. Das Metall rostet nicht, bleibt geruchsneutral und nimmt einen heißen Topf klaglos hin. Ein kurzer Wisch reicht zum Putzen, allerdings zeigen sich Wasserflecken und feine Kratzer auf glatten Oberflächen deutlich. Gebürstete und strukturierte Varianten kaschieren das gut. Die Materialstärke verdient dabei Ihre Aufmerksamkeit: Das Becken wirkt ab etwa 0,8 Millimetern stabil, und eine rückseitige Dämmung senkt das Geräusch beim Einlaufen des Wassers spürbar.
Keramik
Keramikspülen entstehen im Brennofen bei hohen Temperaturen. Die Glasur ist hart, kratzfest und unempfindlich gegen Säuren, Hitze und Sonnenlicht. Die Farben bleichen jahrelang nicht aus. Der Werkstoff ist allerdings spröde: Ein schwerer Topf kann die Oberfläche beim Hineinfallen abplatzen lassen. Keramik passt zu Landhausküchen ebenso wie zu klarer, reduzierter Gestaltung. Systemceram fertigt seit fast hundert Jahren Keramikspülen in Deutschland, und wir zeigen Ihnen die Farbtöne in unserer Ausstellung.
Granit und Verbundwerkstoff
Granitspülen bestehen aus Quarzmehl und Kunstharz. Der Verbund ist stoßfest, kratzunempfindlich und verträgt Temperaturen bis etwa 280 Grad. Die Oberfläche wirkt matt und leicht rau und kaschiert Wassertropfen deutlich besser als glatter Edelstahl. Dunkle Farbtöne zeigen Kalk stärker, helle eher Verfärbungen durch Kaffee oder Rotwein. Sie bekommen beides mit einem Spezialreiniger wieder heraus. Der Werkstoff heißt je nach Hersteller Silgranit, Fragranit oder Granitek. Der Anteil aus Naturstein liegt bei den meisten Modellen bei mehr als 80 Prozent, und genau dieser Anteil macht die Oberfläche so widerstandsfähig.
Einbauart
Die Einbauart wirkt sich auf Optik und Reinigung aus. Eine aufgesetzte Spüle ruht mit schmalem Rand auf der Platte und lässt sich in fast jedes Material einbauen. Eine Unterbauspüle wird von unten angesetzt, sodass die Kante der Arbeitsplatte sichtbar bleibt und Sie Krümel direkt ins Becken wischen. Flächenbündige Becken schließen exakt mit der Platte ab. Diese Variante setzt eine präzise gefräste Aussparung voraus und passt zu Keramik, Quarzstein und Naturstein.
Ein Becken oder zwei
Ein großzügiges Einzelbecken nimmt Bleche und Bräter auf und braucht wenig Platz in der Unterzeile. Zwei Becken gliedern die Arbeitsschritte: Sie waschen links ab und lassen rechts abtropfen. Ein Hauptbecken mit kleinem Zusatzbecken ist in schmalen Küchen oft der bessere Kompromiss. Eine Abtropffläche neben dem Becken ist sinnvoll, wenn Sie häufig von Hand spülen.
Position in der Küche
Die Position des Beckens bestimmt Ihre Wege in der Küche. Die Spüle steht sinnvollerweise zwischen Kühlschrank und Kochfeld, damit Sie Gemüse waschen, schneiden und direkt in den Topf geben. Ein Abstand von mindestens 60 Zentimetern zum Kochfeld schützt vor Spritzern. Der Siphon braucht Platz, sodass unter dem Becken wenig Stauraum bleibt. Ein Auszug mit Abfalltrennung nutzt den Rest des Schranks und hält Restmüll, Papier und Verpackungen getrennt. Der Geschirrspüler steht am besten direkt daneben, sodass Sie abgespültes Geschirr ohne Umweg einräumen.
Armatur und Zubehör
Die Armatur gehört zur Planung dazu. Ein hoher Auslauf schafft Platz für große Töpfe, eine ausziehbare Brause erleichtert das Ausspülen. Quooker liefert Armaturen mit kochendem Wasser direkt aus dem Hahn, Franke fertigt Modelle mit gefiltertem Wasser. Eine Fensterarmatur ist unter einem Fenster sinnvoll, denn sie lässt sich zum Öffnen des Flügels absenken. Schneidbretter, Abtropfschalen und Seifenspender ergänzen das Becken.
Pflege nach Material
Sie reinigen Edelstahl mit warmem Wasser, Spülmittel und einem weichen Tuch und reiben ihn danach trocken. Keramik verträgt milde Scheuermilch. Granit reagiert empfindlich auf aggressive Rohrreiniger und braucht nur ein pH-neutrales Mittel. Stahlwolle und Scheuerpulver gehören bei keinem dieser Materialien an die Oberfläche. Sie entfernen Kalkränder einfach mit verdünntem Essig.
Beratung im Küchenstudio
Wir planen Küchen seit 1991 als Familienbetrieb und begleiten Sie von der ersten Skizze bis zur Montage. Sie fassen die Materialien in unserer Ausstellung in Schönefeld an und vergleichen Becken in Originalgröße. Sie merken dabei schnell, welches Spülbecken zu Ihrer Arbeitsweise passt. Vereinbaren Sie einen Termin und bringen Sie Ihren Grundriss mit.